Folge4 - Regeln oder Ethos oder... Self Supported Ultra Cycling

Shownotes

Jana und Stephan widmen sich dem Kern von Self-Supported Ultra Cycling – nicht als starrem Regelwerk, sondern als gemeinsam getragenem Ethos. Ausgehend von den Ursprüngen der Szene in Nordamerika sprechen sie darüber, wie sich Ultra-Rennen entwickelt haben, warum „self-supported“ heute sehr Unterschiedliches bedeuten kann und wo fehlende Transparenz zu Frust führt.

Anhand konkreter Beispiele wie dem Taxi-Vorfall im Triple-Crown-Kontext, dem Cola-Gate beim Transcontinental Race und eigenen Erfahrungen bei Badlands diskutieren sie Versuchung, Fairness und Selbstkontrolle in einem Sport ohne permanente Überwachung. Jana ordnet verschiedene Typen von Ultra-Events ein – von extrem strengen Rennen ohne Media-Crews über medial begleitete Formate bis hin zu community-orientierten Events und reinen Ultra-Adventures ohne Ranking.

Außerdem geht es um Kommerzialisierung, Medieninteressen und die Frage, ob Sponsoring oder Material Rennen entscheiden – oder ob nicht vielmehr Leistung, Zeitmanagement und mentale Stärke den Ausschlag geben. Zum Schluss skizzieren beide eine mögliche Lösung für mehr Klarheit in der Szene: ein community-basiertes Bewertungssystem für Rennen, das Erwartungen sichtbar macht, ohne den Spirit des Sports zu verlieren.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.